Fragen
Wenn Du in die Welt des Yoga eintauchst, hast Du bestimmt ganz viele Fragezeichen im Kopf. So geht es jedenfalls den meisten. Hier gibt es Antworten auf häufige Fragen meiner Teilnehmenden.
Was Yoga wirklich ist, wird ganz unterschiedlich verstanden – vom Workout auf der Matte über das Chanten von Mantras bis zum Studium alter Schriften. Ich orientiere mich am Yoga Sutra von Patanjali, das Yoga im Sutra 1.2 definiert als „Yogaḥ-cittavṛttinirodohaḥ“ – frei übersetzt: das Zur-Ruhe-Bringen des Geistes.
Für mich persönlich gelingt das nur ganzheitlich: Yoga ist eine Lebenseinstellung, die Denken, Sprechen und Handeln einschließt und ein harmonisches Miteinander mit allen Lebewesen, der Umwelt und der Erde anstrebt. Asanas, Pranayama und Meditation sind dabei die Werkzeuge, um diese Ruhe des Geistes zu erreichen.
Ein Präventionskurs ist ein von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifizierter Yogakurs. Für die Zertifizierung ist eine mehrjährige Yogalehrer:innen-Ausbildung sowie viel Unterrichtserfahrung nötig, damit der Kurs von einer erfahrenen Lehrkraft unterrichtet wird und zur Gesundheit der Teilnehmenden beiträgt. Romy hat bereits über 6.000 Stunden Yoga unterrichtet.
Alle zertifizierten Kurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst, je nach Kasse bis zu 100 %; manche zahlen sogar mehrfach im Jahr, und auch einige private Kassen beteiligen sich mit dem passenden Tarif. Fast alle Online-Kurse von Romy sind entsprechend zertifizierte Präventionskurse.
1) Du meldest Dich hier auf der Website an.
2) Du bekommst von Romy eine Bestätigungsmail mit allen Infos.
3) Du bezahlst die Kursgebühr auf das in der Bestätigungsmail genannte Konto.
4) Du bekommst die Zoom-Zugangsdaten.
5) Der Kurs läuft über 10 Kurseinheiten.
6) Du bekommst eine Teilnahmezertifikat nach der 10. Einheit.
7) Du reichst dieses Zertifikat bei Deiner Krankenkasse ein.
8) Bei mindestens 80 % Teilnahme (8 von 10 Einheiten) zahlt die Kasse den Zuschuss.
Vor-Ort-Kurse laufen fast identisch ab, nur ohne Zoom-Zugangsdaten.
Eine Teilnahme ohne Krankenkassenzuschuss und mit Selbstzahlung ist ebenfalls möglich.
Ja! Die Kurse sind für alle zugänglich, egal ob Du den Kurs selbst bezahlst oder die Krankenkasse ihren Anteil beisteuert.
Yoga ist für Dich geeignet! Denn jede:r kann Yoga praktizieren. Du musst nicht sportlich und flexibel sein, wenn Du mit Yoga starten möchtest! Wir praktizieren Yoga, um flexibel zu werden. Und das ist nicht nur körperlich, sondern auch geistig gemeint. Yoga holt jede:n genau da ab, wo sie oder er gerade ist.
Und falls Du mal einen Yogakurs gemacht hast und Dich fehl am Platz gefühlt hast, war es vielleicht einfach nur nicht der richtige Yogastil, das richtige Level, der oder die richtige Yogalehrer:in, oder einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt für Dich. Gib Yoga einfach eine (weitere) Chance. Probiere mehrere Stile aus, um den zu Dir passenden zu finden. Die Yogawelt ist voller Möglichkeiten. Es gibt z.B. sehr ruhiges Yoga, sehr dynamisches Yoga, sehr esoterisches Yoga, weniger esoterisches Yoga, lautes Yoga, stilles Yoga, meditatives Yoga, sportliches Yoga, Yoga mit Musik, Yoga ohne Musik, Yoga mit viel Bewegung, Yoga mit wenig Bewegung, Yoga ohne Bewegung, Yoga bei Hitze, sehr strenges Yoga, Yoga mit vielen Freiheiten und und und.
Du brauchst nicht viel, wenn Du mit Yoga beginnst. Und definitiv keine teuren Hilfsmittel oder Kleidung, die einfach nur teuer ist, weil das Wort „Yoga“ darauf steht. Mit Sicherheit hast Du bereits alles zu Hause. Ich empfehle: eine einfache Sportmatte (ein Teppich, der nicht rutscht, reicht aber auch erst mal) und bequeme Kleidung, z.B. eine bequeme Sporthose (Leggings) und ein T-Shirt, das nicht rutscht.
Darüber hinaus sind folgende Utensilien empfehlenswert, aber es geht auch ohne: ein langes Handtuch als Ersatz für einen Yogagurt, eine Decke für die Entspannung am Ende, dicke Socken und ein Pulli für die Entspannung, zwei gleich dicke Bücher (zwischen 5 und 10 Zentimeter) als Ersatz für Yogaklötze.
In allen Kursen übst du Asana, Pranayama und Meditation. Aber was heißt das eigentlich?
Asanas sind die körperlichen Übungen – wie der Baum, der Berg oder das Boot. Es geht dabei nicht darum, dich möglichst stark zu verknoten, sondern deinen Körper gesund zu halten.
Pranayama ist die bewusste Kontrolle des Atems – von eigenständigen Übungen wie der Wechselatmung bis zur durchgängigen Ujjayi-Atmung während der Stunde. Sie ist oft die perfekte Vorbereitung auf die Meditation.
Meditation ist eine Achtsamkeits- und Konzentrationsübung mit dem Ziel innerer Ruhe und Klarheit. Mal sitzt du still und ziehst deine Sinne zurück, mal singst, tanzt oder schüttelst du dich.
Vinyasa Flow Yoga (auch Hatha Vinyasa Yoga oder Flow Yoga) ist „Meditation in Bewegung“. Dieser Yogastil ist ideal, um körperliche und emotionale Verspannungen zu lösen und damit Stress abzubauen. Jede Klasse enthält Asanas (körperliche Übungen), die fließend ineinander übergehen. Außerdem praktizieren wir in jeder Klasse Atemübungen (Pranayama), Meditationen und schließen mit einer geführten Tiefenentspannung.
In Yin & Yang Klassen kombinieren wir dynamische Übungen aus dem Flow Yoga (Yang) mit tiefen, lang gehaltenen, meditativen Dehnungen (Yin). Der Vorteil: Du powerst dich zunächst aus und schaltest den Kopf ab – perfekt vorbereitet für die lange, ruhige Yin-Phase.
Yin Yoga ist eine sehr ruhige Praxis, bei der wir tiefe Dehnungen über einen langen Zeitraum (meist 5 Minuten) halten. In diesem Yogastil arbeiten wir komplett ohne Muskelkraft. Yin Yoga ist für alle geeignet, die eine meditative Praxis bevorzugen, aber auch für alle, die einen Ausgleich für eine kräftige Yogapraxis oder Ausdauersport (z.B. Laufsport) suchen. Denn die Tiefendehnungen, machen unser Binde-, Faszien- und Bändergewebe flexibel und stark, mobilisieren unsere Gelenke, stimulieren und beruhigen unser Nervensystem. Dadurch wirken die Übungen stressreduzierend und regenerierend. Mit Yin Yoga stärken wir unsere innere Ruhe und Gelassenheit.
Im Kurs praktizieren wir klassisches Hatha Yoga und nehmen uns Zeit für eine saubere Ausführung der wichtigsten Asanas – wir gehen ruhig in die Übungen hinein und bleiben auch etwas länger. Im Gegensatz zum Flow Yoga üben wir die Asanas im Hatha Yoga einzeln nacheinander. Ein Schwerpunkt liegt auf Schulter-Nacken-Bereich, Rücken und Gelenken. In jeder Klasse widmen wir uns außerdem ausführlich Atemübungen (Pranayama) und Meditation, damit Du die Tiefenentspannung auch in deinen Alltag mitnehmen kannst.
Yoga Nidra – auch bekannt als der Schlaf der Yogis – ist ein Zustand, in dem wir aktiv entspannen können. Die geführte Meditation versetzt Dich in eine Tiefenentspannung, die es Dir ermöglicht, vollkommen loszulassen und dadurch auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene zu heilen. Yoga Nidra hilft bei stressbedingten Krankheiten, wie z.B. Schlaflosigkeit, Nervosität und chronischen Schmerzen. Außerdem steigert Yoga Nidra die Konzentrations- und Lernfähigkeit, und kann auch helfen, Ängste und Depressionen zu lindern. Die regelmäßige Praxis von Yoga Nidra hilft Dir allgemein ruhiger und gelassener zu werden und den Zugang zu Deinem wahren Selbst und Deiner Kreativität zu finden.
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